Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juni 2026
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge, Leistungen und Angebote zwischen Orhan Hummadioglu, Orri Design, Magdalenenhäuser Weg 8, 35578 Wetzlar (nachfolgend „Auftragnehmer") und seinen Kunden (nachfolgend „Auftraggeber").
(2) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nur anerkannt, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
§ 2 Vertragsgegenstand & Leistungen
(1) Gegenstand des Vertrags sind die im jeweiligen Angebot bzw. Auftrag konkret beschriebenen Leistungen aus den Bereichen Webdesign, Webentwicklung, Branding, Logo-Design, Suchmaschinenoptimierung (SEO) sowie damit verbundene Dienstleistungen.
(2) Maßgeblich für Umfang und Art der Leistungen ist die schriftliche Leistungsbeschreibung im Angebot. Leistungen, die dort nicht ausdrücklich genannt sind, sind nicht geschuldet.
(3) Bei SEO-Leistungen schuldet der Auftragnehmer ein fachgerechtes Tätigwerden, jedoch keinen bestimmten Erfolg (z. B. keine konkrete Platzierung bei Suchmaschinen), da Ranking-Faktoren außerhalb seines Einflussbereichs liegen.
(4) Korrekturschleifen: Im vereinbarten Festpreis sind zwei Korrekturrunden enthalten. Weitere Korrekturwünsche werden nach Aufwand gesondert berechnet.
(5) Nachträgliche Änderungswünsche (Change Requests), die über den vereinbarten Leistungsumfang hinausgehen, gelten als Zusatzauftrag und werden separat vergütet.
§ 3 Angebot & Vertragsschluss
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch die Auftragsbestätigung des Auftragnehmers oder durch Beginn der Leistungsausführung zustande.
(2) Aufträge können schriftlich, per E-Mail oder per Messenger (z. B. WhatsApp) erteilt werden.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
(1) Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Inhalte (Texte, Bilder, Logos, Zugangsdaten etc.) rechtzeitig, vollständig und in geeigneter Form bereit.
(2) Verzögerungen, die auf fehlende oder verspätete Mitwirkung zurückzuführen sind, verlängern vereinbarte Termine entsprechend und gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
(3) Der Auftraggeber sichert zu, dass er an allen überlassenen Inhalten die erforderlichen Rechte (Urheber-, Marken- und Nutzungsrechte) besitzt.
(4) Reagiert der Auftraggeber nicht innerhalb von sieben Werktagen auf Rückfragen oder Freigabe-Anfragen, ist der Auftragnehmer berechtigt, das Projekt nach pflichtgemäßem Ermessen fortzuführen. Dadurch entstehende Verzögerungen gehen nicht zulasten des Auftragnehmers.
§ 5 Verantwortung für Inhalte & Freistellung
(1) Für die vom Auftraggeber bereitgestellten oder beauftragten Inhalte ist allein der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Inhalte auf etwaige Rechtsverstöße zu prüfen.
(2) Der Auftraggeber stellt den Auftragnehmer von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der vom Auftraggeber bereitgestellten Inhalte oder der vom Auftraggeber gewünschten Umsetzung gegen den Auftragnehmer geltend gemacht werden, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung.
(3) Der Auftragnehmer ist kein Rechtsbeistand. Für die rechtssichere Ausgestaltung von Pflichttexten (z. B. Impressum, Datenschutzerklärung, AGB, Cookie-Hinweise) sowie für die rechtliche Zulässigkeit der bereitgestellten Inhalte ist der Auftraggeber selbst verantwortlich; eine anwaltliche Prüfung wird empfohlen.
§ 6 Preise & Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die im Angebot genannten Preise. Gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung) wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
(2) Der Auftragnehmer ist berechtigt, bei Auftragserteilung eine Anzahlung in Höhe von bis zu 50 % des Auftragswerts in Rechnung zu stellen. Der Restbetrag wird mit Abnahme fällig.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.
(4) Laufende Leistungen (z. B. Wartung, Hosting-Betreuung) werden, sofern vereinbart, im Voraus abgerechnet.
§ 7 Termine & Lieferzeiten
Genannte Termine sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden. Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt oder fehlender Mitwirkung des Auftraggebers hat der Auftragnehmer nicht zu vertreten.
§ 8 Abnahme
(1) Der Auftraggeber ist verpflichtet, die fertiggestellte Leistung innerhalb von 14 Tagen zu prüfen und abzunehmen.
(2) Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Auftraggeber nicht innerhalb dieser Frist konkrete Mängel schriftlich mitteilt oder die Leistung in Gebrauch nimmt (z. B. die Website online stellt).
§ 9 Nutzungsrechte
(1) Die im Rahmen des Auftrags erstellten Arbeitsergebnisse (z. B. Website, Logo, Grafiken) werden dem Auftraggeber erst nach vollständiger Bezahlung zur vertraglich vereinbarten Nutzung übertragen.
(2) Bis zur vollständigen Bezahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer.
(3) Für eingesetzte Leistungen Dritter (z. B. Schriftarten, Stockfotos, Plugins, Hosting) gelten die jeweiligen Lizenzbedingungen der Anbieter.
§ 10 Referenznennung
Der Auftragnehmer ist berechtigt, erstellte Arbeiten als Referenz (z. B. im eigenen Portfolio) zu nennen und abzubilden sowie einen dezenten Urhebervermerk („Webdesign: Orri Design") im Footer der Website zu setzen, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
§ 11 Gewährleistung
(1) Der Auftragnehmer beseitigt Mängel, die innerhalb der gesetzlichen Fristen ordnungsgemäß gerügt werden, durch Nachbesserung.
(2) Keine Mängel sind Beeinträchtigungen, die auf nachträglichen Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, auf unsachgemäßer Nutzung oder auf Fehlern in Software/Diensten Dritter beruhen.
§ 12 Haftung
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen. Insbesondere haftet der Auftragnehmer nicht für Datenverluste, sofern der Auftraggeber keine angemessenen Datensicherungen vorgenommen hat, sowie nicht für Ausfälle oder Fehler von Diensten Dritter (z. B. Hosting-Provider).
§ 13 Vertraulichkeit & Datenschutz
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung.
§ 14 Kündigung
Dauerschuldverhältnisse (z. B. Wartungsverträge) können von beiden Seiten mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Bereits erbrachte Leistungen sind zu vergüten.
§ 15 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.
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